Fenster

Diebe? Kälte? Lärm? Bitte draußen bleiben!

Türen trennen Räume und verbinden sie zugleich. Außerdem sollen sie schön aussehen. So weit, so gut. Dass Innentüren auch energetische, akustische und sicherheitstechnische Funktionen haben, machen sich die wenigsten Bauherren im Vorfeld ihres Projekts klar. Worauf Sie bei der Auswahl achten sollten, erfahren Sie hier.

Drei auf Kissen liegende Kinder am Fussboden SAINT-GOBAIN ISOVER G+H AG

Räume energetisch trennen

Schlafzimmer sind meistens kühler als die benachbarten Zimmer. Auch Zimmer, die nur zeitweise genutzt werden, z. B. Gästeräume, werden sparsamer geheizt. Dicht schließende Türen vermeiden Zugluft zwischen wärmeren und kühleren Bereichen und sorgen dafür, dass sich die kostbare Wärme nicht überall im Haus verteilt. Unser Tipp: mechanische Türschließer im Innenbereich. Sie erinnern Vergessliche und automatisieren das Energiesparen im Haus mit sanftem „Nachdruck“. Zusatzvorteil: Gut dichtende Türen trennen Räume auch akustisch voneinander, die Nerven aller Familienmitglieder werden geschont, der Hausfriede bleibt gewahrt!

Freude in 3D

Sind Sie bereit für unerwartete Sinneserfahrungen? Hochwertige 3D-Türoberflächen werden zu einem ganz neuen haptischen Erlebnis. Dezente bis lebhafte Muster, die sanft hervorscheinen, verwandeln diese Türen in extravagante Einrichtungsgegenstände, passend zu jedem Wohnstil.

Spezialtüren mit Extra-Dämmung

Manche Innentüren grenzen an ungeheizte Bereiche, z. B. Nebeneingangstüren, Kellerabgänge oder Türen zur Garage. Es lohnt sich, hierfür klimafeste Türen auszuwählen, sogenannte Thermotüren. Mit dämmenden Einlagen, z.B. aus Hartschaum, und absenkbaren Bodendichtungen bringen es diese Türen auf beachtliche U-Werte von 0,84 W/m²K und darunter. Zum Vergleich: Ein Niedrigenergiehaus-Fenster erreicht nur Werte um 1,1 W/m²K (je kleiner der Wert, desto besser). Besonders wichtig: die handwerklich perfekte Ausführung und Abdichtung der Spezialtüren.

Einbruchschutz nicht vergessen

Einbrecher dringen bekanntlich dort ins Haus ein, wo es schwach gesichert ist. Verstärken Sie deshalb den Wohnungseingang und sämtliche Nebeneingangstüren z. B. durch 3-teilige Türbänder und eine Sicherheitsgarnitur aus Sicherheitsdrücker und zusätzlichen Bolzen. Alternative: Türen und Zargen aus Stahl, die auch mit guten Brandschutzfunktionen überzeugen.