Hochwasser

Badeinrichtung

Für die meisten Menschen beginnt und endet der Tag im Bad. Nicht ohne Grund rückt dieser Raum daher bei der Planung von Neubauten und Renovierungen immer mehr in den Fokus – Bäder sollen mehr als nur zweckmäßig sein. Das moderne Bad ist ein Ort, der Wellness und Wohlbefinden vereint und der somit immer größer und luxuriöser angelegt wird. Das zeigt sich vor allem bei der Badeinrichtung: Mit der beinahe schon obligatorischen Walk-In-Dusche, extravaganter Badkeramik, exklusiven Armaturen und einer integrierten Sauna schaffen Sie sich Ihren persönlichen Wohlfühltempel.

Sauna zuhause

Sauna zuhause

Vorbei sind die Zeiten des Kellerdaseins: Statt sie wie früher zu verstecken, sollten Sie die Heimsauna lieber in die Badplanung integrieren. Während Sie auf der Saunaliege entspannen, können Sie durch die große Glasscheibe Ihr durchdesigntes Bad bewundern – ein toller Anblick!

Durch die Verwendung moderner Zementbauplatten und speziell beschichteter, korrosionsgeschützter Trockenbauprofile beim Saunabau müssen Sie sich auch nicht vor extremer Feuchtigkeit und Hitze in der Sauna fürchten. Die Wasserbeständigkeit, Feuerfestigkeit und Dampfdurchlässigkeit machen diese speziellen Baustoffe wie geschaffen für den Bau Ihrer Saunalandschaft.

Duschabtrennungen aus Glas

Das Glas für Glasduschabtrennungen besteht aus Einscheibensicherheitsglas (ESG), das durch seine spezielle Herstellung eine thermische Vorspannung besitzt. Dies macht das Glas gegenüber großen Temperaturunterschieden äußerst unempfindlich, biegezug- und stoßfest.

Sollte das Sicherheitsglas bei hoher Belastung trotzdem brechen, zerfällt es in viele kleine, ungefährliche Krümel. Das reduziert die Verletzungsgefahr erheblich. Das Glas kann bedruckt oder satiniert sein. Besonders schön ist es jedoch als glasklare Scheibe. Nur dann kann es seine Stärken voll ausspielen und Weite ins Bad bringen.

Die meisten Glasduschabtrennungen sind mit oder ohne Beschichtung erhältlich. Bei beschichtetem Glas perlt das Duschwasser besser ab, es bleibt also weniger Schmutz haften und die Kabine ist besser vor Kalk geschützt. Was die Bauform anbelangt, gibt es mittlerweile für jede räumliche Situation die passenden Glaselemente.

Eine grundlegende Entscheidung, die unabhängig von der Wahl der Bauform getroffen werden muss, ist folgende: Wollen Sie eine Dusche mit oder ohne Tür? Beide Varianten haben Vor- und Nachteile!

Mit Tür

 

PRO:

  • spritzwassergeschützt
  • zugluftgeschützt
  • besser für kleine Duschen

CONTRA:

  • weniger Komfort
  • höhere Schimmelgefahr
  • ggf. höherer Platzbedarf

Ohne Tür

 

PRO:

  • elegantes Design
  • Barrierefreiheit
  • großzügige Raumwirkung
  • bequeme Reinigung

CONTRA:

  • Wasserspritzer im Bad
  • nicht für Seiten­brausen geeignet
  • je nach Ausrichtung ggf. Luftzug

Duschtüren mit Hebe-Senk- und Falt-Mechanismus garantieren eine hohe Dichtigkeit und Leichtgängigkeit der Türen, reduzieren den Platzbedarf im Schwenkbereich und lassen die Faltwände bei Nichtgebrauch nahezu verschwinden. Das unterstützt auch die Trocknung des Nassbereiches, was gerade in kleinen Bädern sehr vorteilhaft ist.

Eine Duschwand im Crashglas-Design ist ein echter Eyecatcher für jedes Bad. Zudem kaschiert das gebrochene Glasmuster Wasserflecken.

Badkeramik, Armaturen & Möbel

Spülrandloses WC

Spülrandlose WCs sorgen für ein großes Plus an Hygiene im Bad. Durch den Verzicht auf den Spülrand entfallen die Stellen in der Toilette, die kaum einzusehen bzw. zu erreichen sind und an denen sich deshalb häufig Schmutz und Bakterien ansammeln.

Spülrandlose WCs sind deutlich einfacher zu reinigen als klassische Modelle und bergen nicht das Hygienerisiko von heimlichen Rückständen. Innovative Spülsysteme gewährleisten die gleichmäßige Wasserverteilung.

Einbaustrahler

Dimmbare Einbaustrahler sind eine gängige, zeitgemäße Möglichkeit zur Beleuchtung im Badezimmer. Sie sind variabel einsetzbar und können eine zweckmäßige und helle Grundbeleuchtung bewirken oder direktes Zonenlicht beisteuern. Durch die Bestückung mit LED-Leuchtmitteln sind sie zudem sehr energieeffizient. Bei der Verteilung der Einbaustrahler im Bad ist auf deren Helligkeit, Lichtfarbe und Abstrahlwinkel von der Decke zu achten. Zu helles oder kaltes Licht wirkt ungemütlich, wohingegen zu diffuses Licht besonders im Waschtisch-Bereich nachteilig ist. Grundvoraussetzung ist, dass die Decken- bzw. Wandkonstruktion auf die erforderliche Einbautiefe der Strahler ausgelegt ist. Dies muss unbedingt in der Planung berücksichtigt werden.

Integrierte Beleuchtung

Fällt der Begriff „integrierte Beleuchtung“, stellen sich die meisten Menschen entweder einen sanft beleuchteten Raum vor, bei dem Helligkeit aus den Nischen flutet, oder Möbel, die neben ihrem praktischen Aspekt auch noch dekoratives Licht verbreiten. In modernen Badezimmern findet beides seinen Platz.

Allgemein spricht man von indirekter/integrierter Beleuchtung, wenn Licht nicht direkt auf Objekte fällt, sondern zunächst von Wänden und Böden reflektiert wird. Die Lichtquelle selbst ist meist nicht zu sehen. Solche indirekten Lichtquellen werden gerne zur Akzentuierung von Formen, Kanten und Nischen genutzt, die beispielsweise bei Vorwandinstallationen oder am Übergang zwischen Wand und Badewanne entstehen.

LED-Streifen

Stromsparende LEDs mit kompakter Bauform sind das erste Mittel der Wahl, um eine strom- und platzsparende Beleuchtung umzusetzen. LED-Strips bestehen aus einem selbstklebenden, wenige Millimeter schmalen Kunststoffband, welches mit mehreren LEDs bestückt ist. Sie lassen sich ganz einfach und schnell an Schrankunterseiten, Badewannen-Vorsprüngen oder Nischen befestigen. Strom kommt von einem Netzteil, wozu häufig auch eine Dimmmöglichkeit oder sogar eine Smartphone-App zum Dimmen und Einstellen der Lichtfarbe gehört. LED-Streifen, die in hochwertige Designprofile aus Aluminium eingebettet sind, eignen sich perfekt für den Einsatz als Wandbeleuchtung. Praktische Komplett-Sets enthalten alle benötigten Komponenten, sprich Profile in entsprechender Länge, LED-Module, Kabel und ein Netzteil.

Schutzklassen

Um im Badezimmer für mehr Sicherheit zu sorgen, sollten Sie auf den IP-Schutz Ihrer Badleuchten achten. Dieser gibt an, wie gut eine Leuchte vor dem Eindringen von Wasser geschützt ist:

IP44 – Spritzwassergeschützt
IP65 – Strahlwassergeschützt
IP67 – Wasserdicht bei zeitweiligem Untertauchen