Teiche & Bachläufe
Wasser belebt – egal, ob als stille Wasserfläche, munter plätscherndes Wasserspiel oder natürlich schlängelnder Bachlauf. Integrieren Sie Wasser in Ihren Garten und kommen Sie in den Genuss. Das Anlegen und Betreiben ist kein Hexenwerk! Wir verraten, was möglich ist und worauf Sie achten müssen.
Entwässerung
Entwässerung schützt vor Schäden durch Regenwasser und Überschwemmungen und hat sich schon oft bewährt. Sie ist daher bei jeder Bauplanung – ob Neubau oder Modernisierung – ein relevantes Thema. Machen Sie sich mit den ver- schiedenen Systemen vertraut und finden Sie heraus, welche Lösung am besten für Ihre Außenflächen funktioniert.
Bevor es an die Montage Ihres Entwässerungssystems geht, ist eine Recherche empfehlenswert. Informieren Sie sich über ortsübliche Wetterextreme, die Niederschlagsrate und die unterschiedlichen Belastungsklassen, um herauszufinden, ob Sie das richtige System ins Auge gefasst haben.
Entwässerungssysteme werden in den genormten Belastungsklassen A 15 bis F 900, sprich Fußgänger- bis Schwerlastverkehr, angeboten. Da die Systeme gerade in Einfahrten häufig von PKWs befahren werden, ist auf ein stabiles Fundament zu achten.
In der Regel geht die Auswahl des Entwässerungssystems ohnehin mit der Planung für den Belag der Einfahrt einher, wodurch der passende Untergrund und ein ausreichendes Gefälle zum Abfluss bereits berücksichtigt wird.
Entwässerungssatzung
In der Entwässerungssatzung einer Kommune werden Vorgaben zur Genehmigung eines neuen Entwässerungsanschlusses festgelegt. Die Vorgehensweise und die einzureichenden Unterlagen unterscheiden sich je nach Region. In vielen Kommunen gilt die grundsätzliche Regelung, dass jeder Grundstückseigentümer das gesamte auf dem Grundstück anfallende Abwasser in die öffentliche Abwasseranlage einleiten muss.
Jedoch ist in dieser Satzung meist eine Ausnahmeregelung für die Beseitigung von Regenwasser festgelegt. Danach kann die Versickerung, Nutzung oder Speicherung von Regenwasser gesondert beantragt werden.
Regenwassernutzung
Regenwasser versickert in der Regel ungenutzt im Kanal und verursacht Niederschlagswassergebühren. Dabei hat gerade der Sommer 2018 gezeigt, wie wichtig es ist diese kostbare Ressource zu nutzen. Wird das Regenwasser in Erdtanks gesammelt, kann es einen beträchtlichen Teil des täglichen Wasserbedarfs decken. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel.
Sparen mit Regenwasser
Sparen mit Regenwasser
Täglich verbraucht ein Deutscher im Schnitt rund 130 Liter Trinkwasser – Einsparpotenzial bietet die Nutzung von Regenwasser. Ein großer Teil des täglichen Wasserbedarfs – außer- und innerhalb des Hauses – kann dadurch gedeckt werden. Spezielle Systeme sammeln und speichern das Regenwasser, sodass es bei Bedarf jederzeit zur Gartenbewässerung sowie zur Brauchwassernutzung verwendet werden kann. Die Speicherung des Regenwassers schont die Umwelt und spart bares Geld!
Niederschlagswassergebühr sparen
Die Nutzung von Regenwasser bietet noch einen weiteren geldwerten Vorteil. Nach aktueller Rechtsprechung wird die Ableitung von Schmutzwasser und Niederschlagswasser getrennt berechnet. Wird aber Regenwasser gesammelt und nachweislich auf einem Grundstück zurückgehalten, können Eigentümer einen Antrag auf Befreiung von der Niederschlagswassergebühr stellen und damit bares Geld spare
Regenwassernutzung im Garten
Regenwassernutzung im Garten
Soll einzig der Garten bewässert werden, reicht schon eine günstige Regenwasseranlage mit Zisterne aus. Für die Berechnung des benötigten Fassungsvermögens werden neben der Gartenfläche auch die örtliche Niederschlagsmenge sowie das Einsparpotenzial berücksichtigt.
Auch die Bepflanzung des Garten spielt eine Rolle, da normalerweise vorrangig die Beete bewässert werden, Rasenflächen dagegen weniger. Wenden Sie sich gerne an einen unserer Fachberater, wenn Sie Unterstützung bei der Berechnung der Zisternengröße brauchen.
Eine weitere Variante zur Speicherung und Nutzung von Regenwasser sind Regentonnen. Diese werden per Füllautomat oder Fallrohrfilter befüllt und sind mit einer Überlauffunktion ausgestattet. Weil die Tonnen nicht frostsicher sind, müssen sie im Winter entleert werden.
Smarte Bewässerung
Smarte Bewässerung
Zeit ist kostbar – warum sich also nicht auch für den Garten smarte Unterstützung holen? Vollautomatisch übernimmt ein smartes Gartensystem die Bewässerung Ihrer Pflanzen, spart Wasser und schenkt Ihnen ein hohes Maß an Komfort und Freiheit. Mehr als eine stabile Internetverbindung und Ihr Smartphone braucht es nicht.
Regenwassernutzung in Haus und Garten
Regenwassernutzung in Haus und Garten
Nutzen Sie Regenwasser im Haus und im Garten, profitieren Sie von gleich mehreren Vorteilen: Durch die konstant hohe Wasserqualität mit neutralem pH-Wert und einer geringen Wasserhärte kann das gesammelte Wasser einwandfrei für die Bewässerung von Pflanzen sowie das Wäschewaschen und die Toilettenspülung verwendet werden. Der Trinkwasserverbrauch wird gesenkt und der Bedarf an Waschmittel und Entkalker kann um bis zu 50 % reduziert werden.
Lehnen Sie sich zurück und lassen Sie die Pumpen Ihrer Nutzungsanlage arbeiten. Ist Ihr Regenwassertank mit einem Komplettsystem ausgestattet, stellt dieses die Wasserversorgung in Haus und Garten über das eigenständige Leitungssystem sicher und hilft, Abwasserkosten zu sparen.
Läuft der Tank im Sommer tatsächlich einmal leer, schaltet das System automatisch auf Trinkwassernutzung um.